Emulsar verwandelt einen digitalen Frame in Film — kein Filter, sondern eine Simulation: spektrale Empfindlichkeitskurven, stochastisches Korn, Entwicklung, Photonenstreuung, halation. Ein Jahr Forschung über die Reaktion von echtem Film auf Licht.
Farben werden in eine spektrale Darstellung umgewandelt — genau wie bei der Belichtung echten Films. Jede Schicht — Rot, Grün, Blau — reagiert auf Licht gemäß Kurven von Original-Emulsionen.
Korn wird als Cluster von Silberhalid-Kristallen modelliert — kein Rauschen, sondern physikalisch korrekte Aggregate mit Größen- und Dichteverteilung. Jeder Frame ist einzigartig.
Licht streut in der Gelatineschicht — erzeugt weiche Übergänge und hohen lokalen Kontrast. Das unterscheidet Filmschärfe von digitaler Schärfe.
Von Grund auf neu: halation ist Reflexion vom Filmträger, bloom ist die Belichtung benachbarter Kristalle. Beide Effekte unter Berücksichtigung realen Lichtverhaltens in Mehrschicht-Emulsion modelliert.
Kontrast und Texturen entstehen durch Simulation der chemischen Entwicklung: nichtlineare Tonwertübertragung, Lichter-Kompression, Schattenanhebung.
Bildversatz im Gate, Entwicklungsungleichmäßigkeiten, Gelatineschicht-Defekte — jeder Frame unterscheidet sich leicht vom vorherigen.
Rechnungsdaten — Für die Rechnungsstellung erforderlich. Einmalig gespeichert — wird beim nächsten Mal vorausgefüllt.